Grundaussage:

Überlastete Verkehrsachsen kosten den betroffenen Bürgern nicht nur Zeit und Lebensqualität. Staus schaffen unnötige Umweltprobleme und verursachen erhebliche Zusatzkosten für die Betriebe und Anwohner.

 

Die politischen Parteien haben es in der Vergangenheit in der Region Rosenheim – Mangfalltal nicht geschafft langfristige Strukturplanungen im ausreichenden Maß auf dem Weg zu bringen. Kirchturmdenken hat großzügige Lösungen weitgehend verhindert, aber auch unangemessene juristische Hürden und die Erfahrung mangelnder Rücksichtnahmen auf Betroffene. Die Gewerbeverbände setzen darauf, dass sich die Vernunft im Sinne des Gemeinwohls langfristig durchsetzt. In diesem Sinn können Schwaiger Spange und Westtangente nur ein erster Schritt sein und lösen nur einen Teil der Probleme.

 

  • Die Verkehrsflüsse nehmen auf Gemeindegrenzen keine Rücksicht und sind für alle Bürger einer ganzen Region von Bedeutung. à großräumige Abstimmung sind notwendig.

 

  • Das Argument der Verkehrsverhinderung durch Begrenzung der Verkehrsflächen hat sich in den letzten 30 Jahren nicht bewahrheitet. Es hat den Großraum Rosenheim entwicklungspolitisch eher geschadet.
  • Korrekturen der langfristigen Verkehrsführung sind im Sinne der Lebensqualität der Bürger und Anwohner dringend geboten. Verkehrsberuhigungen der heutigen Innenstadtachsen sind durch geeignete Umfahrungsachsen anzustreben.
  • Damit sind Strukturreformen für Gewerbeflächen, Landwirtschaftsflächen, aber auch für „naturbelassene“ Ausgleichsflächen zu verbinden. (Weder Landwirte, noch viele Gewerbebetriebe können auf den herkömmlichen Flächen langfristig überleben). à Strukturanpassungen für den Erhalt wohnortnaher, leistungsfähiger Betriebe sind im Sinne des Erhaltes des Wohlstandes in der Region dringend geboten!

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