Vorgehensweise:

Kurz- und mittelfristige Planungen der Initiative:

  • Ausbau des AK-Infrastruktur, Fachkompetenz aufbauen im Netzwerk, Zusammenarbeit mit bestehenden Gremien schrittweise suchen.
  • Die Planungsprämissen sollen sich zunächst an den heute abzeichnenden Bedürfnissen und technischen Möglichkeiten der Gesellschaft orientieren und soweit möglich wissenschaftlich hinterfragt bzw. untermauert werden. Hier wird trotz teilweise auch gegenläufigen Entwicklungen von einer moderaten Weiterentwicklung des Individualverkehrs, aber auch des ÖPNV’s ausgegangen. Die vom Verkehr ausgehenden Umweltbelastungen (Lärm und Abgase) werden langfristig erheblich reduziert.
  • Meinungsbildung in der Bevölkerung zum Thema positiv fördern. Unnötige Defizite anprangern.
  • Ambitionierte Gestaltungsformen sollen in kritischen Bereichen deutliche Verbesserungen gegenüber heutigen Belastungen sicherstellen und gefördert werden.
  • Aber auch: Drängen auf kurzfristig mögliche Verbesserungen im Sinn des Gesamtkonzeptes. 

Argumente für langfristige Planungen (ca. 20 Jahre Planungshorizont) :

    • erlauben sowohl Privatleuten, als auch Betrieben Spielräume für eigene Anpassungen, welche in solchen Zeiträumen vielfach sowieso wünschenswert wären.
    • erlauben die Mitnahme von Synergieeffekten z. B. Baggersee als Naherholungsgebiet – auch Hochwasserschutz, Strukturbereinigungen von nicht mehr passenden (Gewerbe)-Flächen. àDamit auch Aufwertungseffekte.
    • Erleichtern behördenübergreifende Planungen (Bahnbrücken u. a.).
    • erleichtern naturschonende Planungen und Gestaltungen.
    • Schaffen tendenziell Arbeitsplätze und Wohlstand.
    • Ein gutes Management von solchen Planungen sammelt die Bedürfnisse der Betriebe und Bürger und bietet angemessenen Interessensausgleich im Sinne der Betroffenen und der Allgemeinheit.
    • Gute Planungen werten unsere Umgebung und Umwelt eher auf und geben unseren Kindern Perspektiven.
    • Gewerbetreibende sind aufgerufen, diese Zusammenhänge entsprechend zu kommunizieren und zu bewerben.

 

Wichtige Projekte in und im Großraum um Kolbermoor:
(die Prioritäten in den ebenfalls betroffenen Nachbargemeinden können abweichen)

Zur Ertüchtigung von Verkehrsachsen wir die zügige Aufnahme in Planfeststellungsverfahren folgender Vorhaben gefordert:

    1. Staatsstraße 2078 vierspuriger Ausbau incl. Planung geeigneter Kreuzungen und Zufahrten
    2. Eine Entlastungsachse der Kolbermoorer Innenstadt beginnend am Glasberg nördl. der Bahnlinie bis zur Unterführung Flurstraße, dort (evtl. mit Kreisverkehr) unter neuer Bahnbrücke kreuzend mit Weiterleitung südlich der Bahnlinie in die Oberaustraße / Aicherpark.
    3. neue Ost-West-Entlastungsachse nördlich des Siedlungsraumes Rosenheim – Bad Aibling: Anschluss Kraglinger Spange, 3. Innbrücke über Anschluss zur B15 verlängern, nördlich von Kolbermoor und Bad Aibling mit Einmündung nahe Kreisel westl. von Bad Aibling.
    4. Schaffung einer neuen, regionalen Nord-Südachse zwischen Großkarolinenfeld und Aiblinger Au / Pullach zur Entlastung der Stadtkerne von Kolbermoor und Bad Aibling mit 3. Mangfallbrücke Kolbermoor.
    5. Ertüchtigung des Schienennahverkehrs Rosenheim – Mangfalltal – Holzkirchen durch 2-gleisigen Ausbau.
    6. Ertüchtigung des Schwaiger Kreisels durch Entlastungsspur(en).

Mit der Planung neuer Verkehrsachsen sind dringend Parallelplanungen zu verbinden:

  • Großräumige Veränderungen der Verkehrsstrukturen sind mit Strukturbereinigungen im Sinne der Umwelt (Naherholungsgebiete – u. a. evtl. Naherholungssee nahe Mangfall) zu verbinden. >>> Konkrete Projekte festlegen
  • In diesen Rahmen sollen neue geeignete Räumlichkeiten für Gewerbegebiete festgelegt, aber auch Strukturreformen für die Landwirtschaft angegangen werden. >>> Konkrete Projekte festlegen

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